Elektrosmog
Elektrische und magnetische Gleichfelder:
Elektrische und magnetische Gleichfelder treten
in der Natur in hohem Maße auf. Sie sind frequenzlos, man spricht auch
von Elektrostatik und Magnetostatik.
Durch Elektrostatik wird das
Gleichgewicht der Luftionisation (gesundes Raumklima) empfindlich
gestört.
Das Erdmagnetfeld ist ein magnetisches Gleichfeld.
Elektrische und magnetische niederfrequente Wechselfelder (bis 30 khz):
Elektrische Wechselfelder entstehen als Folge
elektrischer Wechselspannung in Installationen, verkabelten Wänden,
Leitungen, Geräten, Steck- und Verteilerdosen mit Netzanschluss, auch
ohne Stromfluss (Stromverbraucher ausgeschaltet).
Magnetische
Wechselfelder entstehen als Folge von fließendem elektrischen
Wechselstrom in Installationen, Leitungen, Geräten, Transformatoren,
Motoren, Spulen und Leuchten, wenn diese eingeschaltet sind.
Warum Schirmung gegen elektrische und magnetische Felder?
Elektrische und magnetische Felder treten überall auf – ihre Ursachen sind sowohl natürlicher als auch künstlicher Art. Besonders die künstlich erzeugten Felder nehmen einen immer größer werdenden Stellenwert ein, denn der Einsatz von elektrischen und elektronischen Geräten im Wohn- und Arbeitsumfeld nimmt ständig zu. Der Einfluss der künstlich erzeugten Felder auf den menschlichen Organismus ist noch nicht abschließend erforscht, doch mehren sich die Hinweise darauf, dass Menschen auf die Belastung durch elektrische und/oder magnetische Felder sensitiv reagieren.
Diese Felder lassen sich – ohne hierfür auf Komfort verzichten zu müssen – durch verschiedene Maßnahmen leicht reduzieren:
Der Einsatz von geschirmten Leuchten und dazugehörigen Anschlußkabeln bietet sich hier besonders an.
Elektrische Felder werden grundsätzlich durch jede elektrische Leitung verursacht, auch wenn ein angeschlossenes Gerät nicht eingeschaltet ist. Dieses Feld lässt sich bei Leuchten durch die Verwendung von speziellen geschirmten Bauteilen fast vollständig eliminieren.
Magnetische Felder entstehen nur dann, wenn ein Gerät/eine Leuchte auch eingeschaltet ist und somit ein Strom fließt. Auch magnetische Felder können durch den entsprechenden Aufbau einer Lampe erheblich reduziert werden.
Praktischer Aufbau von geschirmten Lampen:
Unsere geschirmten Lampen bestehen grundsätzlich aus einem dreipoligen Anschlußkabel, einem metallischen Lampengehäuse der Schutzklasse I sowie einem patentierten Schirmkorb für das Leuchtmittel.
Während herkömmliche Lampenkabel meist zweipolig mit Eurostecker ausgelegt sind, sind unsere Kabel dreipolig (mit Erdkabel, erhöhte Sicherheit) und mit einer metallischen Ummantelung der Adern als Schirm ausgestattet.
Alle unsere Leuchten haben ein metallisches Gehäuse, das im Gegensatz zu anderen Materialien wie Kunststoff oder Holz ebenfalls gegen das elektrische Wechselfeld schirmt.Bei den geschirmten Leuchten wurde dafür ein metallisches Innengehäuse in den Holzfuß mit eingebaut. Auch das Leuchtmittel (Glühbirne) selbst wurde durch den patentierten Schirmkorb in das geschirmte System integriert, denn auch hier sind ungeschirmt erhebliche elektrische Wechselfelder meßbar.
Was kann man sonst noch tun?
• Verwenden Sie für Ihre sonstigen Geräte nur geschirmte Anschlusskabel und Steckdosenleisten!
• Lassen Sie Geräte nie länger als nötig eingeschaltet oder im Stand-By-Modus; ziehen Sie immer den entsprechenden Netzstecker oder schalten Sie zweipolig ab.
• Vermeiden Sie elektrische Geräte in Ihren Schlaf- oder Wohnräumen bzw. stellen Sie sie mit möglichst großem Abstand zu Ihnen auf.
Einbau eines Netzabkopplers.
(auch Netzfreischalter oder Feldfreischalter genannt)
Wirkungsgrundlage:
Das Haushaltsstromnetz verursacht zwei Arten von "Elektrosmog": Magnetische und elektrische Wechselfelder. Während die magnetischen Felder mit dem Ausschalten der Verbraucher "verschwinden", bleiben die elektrischen Felder auch beim ausgeschalteten Verbraucher im gesamten Stromnetz bis zum Geräteschalter bzw. zur leeren Steckdose als Problem bestehen.
Hier setzt der Netzabkoppler an:
Er wird im Sicherungskasten eingebaut und trennt den Stromkreis, für den er vorgesehen ist, automatisch vom Netz, sobald der letzte Verbraucher ausgeschaltet wurde. Der so vom Versorgungsnetz getrennte Stromkreis steht nicht mehr unter Spannung, kann also auch keine elektrischen Felder mehr verursachen. Somit kann insbesondere der Schlafbereich frei von niederfrequenten Wechselfeldern gehalten werden.
Komfortable Lösung:
Sobald wieder ein Verbraucher eingeschaltet wird, erkennt der Netzabkoppler dies und schaltet automatisch und ohne Verzögerung wieder die Versorgungsspannung auf die Leitung. Im Alltag bemerkt man die Netzabkopplung also eigentlich gar nicht.
Die Funktion eines Netzabkopplers:
Ein Stromsensor, der prüft, ob Strom gebraucht wird oder nicht.
Ein Lastrelais, welches den Stromkreis mit dem Versorgungsnetz verbindet oder ihn davon trennt.
Eine kaskadierte Gleichrichterschaltung zur Erzeugung einer baubiologisch unbedenklichen Überwachungsgleichspannung, die im abgekoppelten Zustand am Stromkreis anliegt, um zu detektieren, wenn wieder Strom gebraucht wird.
Und natürlich noch eine Steuerungsschaltung, welche das Ganze zuverlässig funktionieren lässt.
Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz):
Von elektromagnetischen Wellen spricht man beim drahtlosen Funkverkehr, wie z. B. CB-Funk, Radio- und Fernsehsender, Mobilfunk, Satelliten, Funkfernsteuerungen, schnurlosen Telefonen (DECT), Babyphonen, W-Lan, Bluetooth usw.
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